Inter­view der Eichen­post mit der Bür­ger­meis­te­rin /April 2019

Letz­tes Jahr hat­ten wir als Redak­ti­on die Gele­gen­heit unse­re dama­li­ge Bür­ger­meis­te­rin, Frau Miel­ke-Wes­ter­la­ge, zu inter­view­en. Sie kam dafür extra zu uns in die Schu­le. Dies war ein wirk­lich tol­les Erlebnis! 

Unter dem Video fin­dest Du übri­gens das damals geführ­te Interview.

Hier könnt Ihr Euch das gan­ze Inter­view ansehen:

Schü­ler­zei­tung der Eichen­dorff-Grund­schu­le inter­viewt Meer­buschs Bürgermeisterin

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Fra­gen und Ant­wor­ten des Inter­views mit Frau Mielke-Westerlage

Wie lan­ge sind Sie schon Bür­ger­meis­te­rin? Seit 5 Jahren.
War­um woll­ten Sie Bür­ger­meis­te­rin wer­den? Weil Meer­busch eine so schö­ne Stadt ist und man als Bür­ger­meis­te­rin viel Gutes bewe­gen kann.
Wel­chen Beruf hat­ten Sie vor­her? Nach mei­nem Stu­di­um habe ich in der Meer­bu­scher Stadt­ver­wal­tung gear­bei­tet und war danach 7 Jah­re Schul­de­zer­nen­tin (lei­tet Ange­le­gen­hei­ten aller Schu­len in Meerbusch).
Wel­chen  Traum­be­ruf hat­ten Sie als Kind? Als Kind woll­te ich Erzie­he­rin wer­den, aber mein Vater hat gesagt, dass ich nicht so gut bas­teln kön­ne und daher lie­ber im Büro arbei­ten sol­le. Das war auch gut so (dabei hat sie gelacht).
Wel­che Auf­ga­ben haben Sie als Bür­ger­meis­te­rin? Als Bür­ger­meis­te­rin reprä­sen­tie­re ich die Stadt nach außen und bin Che­fin der Stadt­ver­wal­tung. Ich habe 670 Mitarbeiter.
Wie lan­ge arbei­ten Sie am Tag/Wochenende? Sehr lan­ge. Mein Arbeits­tag beginnt um 7.45 Uhr und endet oft spät. Manch­mal um 20.00 oder sogar 22.00 Uhr. Oft arbei­te ich auch am Wochen­en­de, wenn z. B. Ver­an­stal­tun­gen anliegen.
Was ist an Ihrem Job so beson­ders? Das ich viel für unse­re Stadt gestal­ten und auch vie­len Men­schen hel­fen kann.
Macht Ihnen ihre Arbeit Spaß? War­um? Auf jeden Fall! Ich bin sehr ger­ne Bür­ger­meis­te­rin, weil man viel Gutes auf den Weg brin­gen kann.
Was fin­den Sie am Bür­ger­meis­te­rin sein am bes­ten? Dass ich vie­le unter­schied­li­che Men­schen ken­nen lerne.
Ist Ihr Beruf sehr anstren­gend? Ja!!
Hat­ten Sie schon mal ein rich­tig schwie­ri­ges Pro­jekt? Ja, ver­schie­de­ne, wie z. B. Wohn­raum schaf­fen. Außer­dem  wer­den auch drin­gend  wei­te­re Kita­plät­ze benö­tigt. Der gro­ße Zuwachs in Oster­ath erfor­dert  eben­falls Ände­run­gen für Schu­len und OGS. Außer­dem natür­lich der Konverter.
Was war Ihr schöns­tes Erleb­nis als Bür­ger­meis­te­rin? Oh, ich hat­te sehr vie­le. Zum Bei­spiel die Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Part­ner­städ­ten in Frank­reich und Japan und die damit ver­bun­de­nen Schüleraustausche.
Wie kam es zu der Part­ner­schaft mit Japan? Grund dafür war, dass die Japa­ner die 2. größ­te Bevöl­ke­rungs­grup­pe in Meer­busch sind. Beim ers­ten Besuch der Japa­ner bei uns haben vie­le von ihnen so ger­ne Scho­ko­la­de geges­sen, dass sie davon so viel mit­nah­men, dass sie Ärger mit dem Zoll beka­men. Bei mei­nem Besuch nach Japan habe ich daher extra Scho­ko­pra­li­nen mitgenommen.
Wofür set­zen Sie sich beson­ders ein? Was ist Ihnen beson­ders wich­tig? Wich­tig sind mir gute Schu­len, gute Betreu­ung in den Schu­len, ein gutes Frei­zeit- und Sport­an­ge­bot, eine sau­be­re Stadt, gute Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und wei­te­re Arbeits­plät­ze zu schaffen.
In der neu­en Aus­ga­be unse­rer Schü­ler­zei­tung schrei­ben wir auch über den Kli­ma­wan­del: Was machen Sie und die Stadt für den Kli­ma­schutz? Wir ver­su­chen, dass immer mehr Men­schen mit dem Rad fah­ren und ihr Auto ste­hen las­sen (Meer­busch hat 55.000 Ein­woh­ner und auf jeden Ein­woh­ner kommt ein hal­bes Auto, das ergibt 27.500 Autos). Jeder muss dazu sei­nen Bei­trag leis­ten, das fängt schon bei der Müll­ver­mei­dung und Müll­tren­nung an. Es gibt auch ein neu­es Pro­jekt „Meer­busch blüht und summt‘‘ Ich per­sön­lich fah­re auch mit dem Rad und habe einen Schritt­zäh­ler, der mich moti­viert mehr zu Fuß zu gehen.
Was machen Sie ger­ne in Ihrer Frei­zeit? Hob­bies? Wir haben einen gro­ßen Gar­ten. Dort ent­span­ne ich mich ger­ne, außer­dem lese und wal­ke ich gerne.
Wir alle sind sehr glück­lich, dass Frau Miel­ke-Wes­ter­la­ge sich so viel Zeit für uns genom­men hat. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und war für uns ein wirk­lich tol­les Erleb­nis!   Dann stell­te Frau Miel­ke-Wes­ter­la­ge eine Fra­ge an uns: „ Was wünscht ihr Euch für Eure Schu­le? ‘‘  Unse­re Ant­wort lau­te­te:„ Sau­be­re Toiletten!!‘‘

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