15 Gedich­te zur Weihnachtszeit

Hier sind ein paar Weih­nachts­ge­dich­te, falls ihr an Weih­nach­ten wel­che auf­sa­gen wollt:

1. „Advent, Advent“
Advent, Advent, ein Licht­lein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christ­kind vor der Tür.


2. „König Nuss­kna­cker“
König Nuss­kna­cker, so heiß ich, har­te Nüs­se, die zer­beiß ich. Süße Ker­ne schluck ich flei­ßig, doch die Scha­len, ei, die schmeiß ich lie­ber andern hin, weil ich König bin.


3. „Glöck­chen kling“
Glöck­chen klingt von Haus zu Haus, heu­te kommt St. Niko­laus! Kommt durch Schnee, kommt durch Wind, kommt zu jedem bra­ven Kind!


4. „Knecht Ruprecht“
Von drauß‘ vom Wal­de komm ich her; ich muss euch sagen, es Weih­nach­tet sehr! Über­all auf den Tan­nen­spit­zen sah ich gol­de­ne Licht­lein blit­zen; und dro­ben aus dem Him­mels­tor sah mit gro­ßen Augen das Christ­kind hervor. 

Und wie ich so strolcht‘ durch den fins­tern Tann, da riefs mich mit hel­ler Stim­me an: „Knecht Ruprecht “, rief es, alter Gesell’, hebe die Bei­ne und spu­te dich schnell! Die Ker­zen fan­gen zu bren­nen an, das Him­mels­tor ist auf­ge­tan, alt und jung sol­len nun von der Jagd des Lebens ruhn, und mor­gen flieg ich hin­ab zu Erden, denn es soll wie­der Weih­nach­ten wer­den!“

5. „Mein Leb­ku­chen­haus“
Schnup­per mal, wie gut es duf­tet, mein brau­nes , mein süßes, mein Leb­ku­chen­haus. Schau doch nur, die Zucker­wat­te kräu­selt sich hell aus dem Schorn­stein her­aus. Aus Kuchen die Wän­de, Scho­ko­la­de als Weg, aus Zucker die Fens­ter und Man­deln als Steg. Locken dich die bun­ten Krin­gel, die Nüs­se, die Ster­ne, die Mar­zi­pan­maus? Schnup­per mal, wie gut es duf­tet, mein brau­nes, mein süßes, mein Lebkuchenhaus.


6. „Schnee, Schnee, Flöck­chen“
Schnee, Schnee, Flöck­chen fällt auf mei­ne Söck­chen. Mei­ne Söck­chen wer­den nass, Flöck­chen, Flöck­chen, was ist das?


7. „Die Weih­nachts­bä­cke­rei“
Die Kin­der wüss­ten gar zu gern, was da die Eng­lein backen. Ob es wohl groß ist oder klein? Ob‘s knusp­rig ist, schmeckt es auch fein? Ob‘s mür­be ist? Ob dun­kel, licht? Mit Scho­ko­la­de oder nicht? Ob es hart ist, ob es leicht zer­bricht? So fra­gen sie und noch viel mehr, und ich würd ‘s gern ver­ra­ten, wenn es nicht ein Geheim­nis währ.


8. „Vom Christ­kind“
Denkt euch, ich habe das Christ­kind gese­hen! Es kam aus dem Wal­de, das Mütz­chen voll Schnee, mit rot gefro­re­nen Näs­chen. Die klei­nen Hän­de taten ihm weh, denn es trug einen Sack, der war gar schwer, schlepp­te und pol­ter­te hin­ter ihm her. 

Was drin war, möch­tet ihr wis­sen?
Ihr Nase­wei­se, ihr Schel­men­pack- denkt ihr, er wäre offen, der Sack? Zuge­bun­den bis oben hin! Doch es war gewiss etwas schö­nes drin! Es roch nach Äpfeln und Nüssen!


9. „Schnee­flo­cken“
Es schneit, hur­ra, es schneit! Schnee­flo­cken weit und breit! Ein lus­ti­ges Gewim­mel, kommt aus dem grau­en Himmel. 

Was ist das für ein Leben! Sie tan­zen und sie schwe­ben. Sie jagen sich und flie­gen, der Wind bläst voll Vergnügen. 

Und nach der lan­gen Rei­se, da set­zen sie sich lei­se aufs Dach und auf die Stra­ße und frech dir auf die Nase.


10. „Die Weih­nachts­kis­te“
Es packen lie­be Eng­lein für dich die Weih­nachts­kis­te ein. Da gibt es was zu schau­en! Doch lei­der guckt gera­de der gute alte Mond her­ein, und dem ist nicht zu trau­en. Da den­ken sich die Eng­lein, er plau­derts aus, und hopp im Nu klappt gleich die Kis­te wie­der zu. Wie schade!


11. „Vor dem Christ­baum“
Da guck ein­mal, was ges­tern Nacht Christ­kind­lein mir alles bracht:
ein Räpp­chen, ein Wäge­lein;
ein Käpp­chen und ein Krä­ge­lein;
ein Tüt­chen und ein Rüt­chen;
ein Büch­lein vol­ler Sprüch­lein;
das Tüt­chen, wenn ich flei­ßig lern,
das Rüt­chen, tät ich es nicht gern,
und nun erst gar der Weih­nachts­baum!
Ein schö­ne­rer steht im Wald kaum.
Ja, schau nur her und schau nur hin
und schau, wie ich so glück­lich bin!


12. „Mein Tan­nen­baum“
Ein Tan­nen­baum, es war der kleins­te,
ich neh­me in mit zu mir nach Haus.
Er wird geschmückt aufs Aller­feins­te,
sieht jetzt ganz wun­der­her­zig aus.
Mein klei­ner Baum, er strahlt aufs höchs­te,
die Ker­zen geben war­men Schein.
Ich glaub, kein Baum, und sei‘s der größ­te,
kann Weih­nach­ten noch schö­ner sein.


13. „Wenn‘s schneit, wenn‘s schneit“
Wenn‘s schneit, wenn‘s schneit,
ist Weih­nach­ten nicht mehr weit.
Dann geht der alte Nick­o­laus
mit sei­nem Sack von Haus zu Haus.
Wenn‘s schneit, wenn‘s schneit,
ist Weih­nach­ten nicht mehr weit.
Dann kann man durch die Stra­ßen gehn
und all die schö­nen Sachen sehn. 

Wenn‘s schneit, wenn‘s schneit,
ist Weih­nach­ten nicht mehr weit.
Dann riecht es, ach, so wun­der­sam,
nach Äpfeln und nach Marzipan.


14. „Die Engel, haben gesun­gen“
Die Engel, die haben gesun­gen,
dass wohl ein Wun­der gesche­hen.
Da kamen die Hir­ten gesprun­gen
und haben es angesehen. 


Die Hir­ten, die es erbar­men,
wie elend das Kind sei.
Es ist eine Geschich­te für die Armen.
Kein Rei­cher war nicht dabei.


15. „Die Hei­li­gen drei Köni­ge“
Die heil’­gen Drei Köni­ge aus dem Mor­gen­land,
sie fru­gen in jedem Städt­chen:
“Wo geht der Weg nach Beth­le­hem,
ihr lie­ben Buben und Mäd­chen?“
Die Jun­gen und Alten, sie wuss­ten es nicht,
die Köni­ge zogen wei­ter,
sie folg­ten einem gol­de­nen Stern,
der leuch­te­te lieb­lich und hei­ter.
Der Stern bleibt ste­hen über Josefs Haus,
da sind sie hin­ein­ge­gan­gen;
der Och­se brüllt, das Kind­lein schrie,
die hei­li­gen drei Köni­ge sangen.

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